Hausbau in Augsburg: Dierig-Projekt kämpft um Realisierung

In der Welt des Hausbaus sind die enormen Kostensteigerungen und die hochschnellenden Zinsen in den letzten Monaten nicht unbemerkt geblieben. Diese Entwicklung hat auch in Augsburg Spuren hinterlassen, wo manche Bauprojekte erst einmal auf Eis gelegt werden mussten. Ein solches Projekt war die Errichtung von 211 neuen Wohnungen in Pfersee durch das Unternehmen Dierig, das sich damit in direkter Nähe zu seinem Stammsitz erweitern wollte. Von den geplanten Wohnungen sollten 32 zu geförderten Konditionen angeboten werden. Doch die steigenden Kosten zwangen das Familienunternehmen letztes Jahr, die Pläne vorerst ad acta zu legen.

Benjamin Dierig, der sich mit dem Bauvorhaben auseinandergesetzt hat, bringt es auf den Punkt: „Ich wollte keinen Sandkasten bauen, sondern Wohnungen.“ Die Situation vor Ort erinnerte jedoch mehr an einen großen Sandkasten als an eine Baustelle für ein neues Wohnquartier, das den Namen „Mühlbach-Quartier“ tragen sollte. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben es schlichtweg nicht zugelassen, die Mieten zu einem vernünftigen Preis anzubieten, wäre das Projekt wie geplant fortgesetzt worden.

Nun gibt es allerdings eine Wende: Trotz der weiterhin herausfordernden Umstände könnten schon im Herbst die Bagger anrollen. Dierig hat nicht vor, das Handtuch zu werfen, sondern passt stattdessen das Konzept an die aktuellen Gegebenheiten an und setzt auf unkonventionelle Lösungen. So wird das Wohnbauprojekt in Pfersee vielleicht doch noch Realität.

Für weiterführende Informationen und detaillierte Einblicke in das Projekt müssten sich Interessierte jedoch an spezielle Angebote und Abonnements halten, die exklusive Inhalte bereithalten. Der vorliegende Blogartikel basiert auf den Ausführungen des Originalartikels von Benjamin Dierig.

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