Brac's Kalkstein: Historie trifft moderne Meisterwerke

Falls Sie die spannende Reportage „Kalkstein, das weiße Gold von Brac“ diese Woche verpasst haben, besteht kein Grund zur Sorge. Sie können die verpasste Sendung ganz bequem in der Arte-Mediathek online als Video on Demand abrufen und streamen. Dort werden zahlreiche Fernsehbeiträge nach der Ausstrahlung zur Verfügung gestellt. Beachten Sie jedoch, dass dies nicht für alle Sendungen gilt und eine Wiederholung im klassischen TV-Programm von Arte nicht geplant ist.

Die Dokumentation beleuchtet die Bedeutung des Kalksteins der kroatischen Insel Brač, der für Jahrhunderte einer der gefragtesten Baustoffe Europas war und zur Errichtung von prächtigen Palästen und Kathedralen genutzt wurde. Die Kunst des Steinmetzes, einst im Abklingen, erlebt heute eine Renaissance, die nun auch junge Talente und insbesondere Frauen anzieht. Vanessa Martinić, eine 16-jährige Auszubildende, ist in ihrer Steinmetzklasse das einzige Mädchen unter sieben Lehrlingen und arbeitet mit Hingabe an einer beeindruckenden Amphore aus Kalkstein, was nur eines der vielen Projekte in ihrer Ausbildung darstellt.

Kalkstein hat nicht nur historische Gebäude geformt, sondern inspiriert auch heute noch Künstler und Bildhauer. Er findet sich sogar in bedeutenden Gebäuden wie dem Weißen Haus in Washington und dem Berliner Reichstag. Auf der Insel Brač selbst experimentieren Künstler mit dem Material und erschaffen moderne Kunstwerke und Skulpturen. Ein Beispiel für die kreative Verwendung von Kalkstein ist die Familie Jaksić, die sich ganz der Kunst verschrieben hat. Großmutter Ida Jaksić stellt sogar Kleidung aus Kalksteinplättchen her, ein außergewöhnliches Handwerk, das mittlerweile auch das Interesse einer bekannten Musikerin geweckt hat.

Das erneute Aufblühen der Kalksteintradition auf Brač ist von großer Bedeutung für die Insel, denn es sichert die Zukunft dieses stolzen Export- und Kulturgutes. Diese und weitere faszinierende Einblicke bietet die Reportage, die das vielseitige Erbe des Kalksteins und die Menschen, die es heute weiterleben lassen, porträtiert.

Der Artikel basiert auf Informationen von Arte, bereitgestellt durch FUNKE Programmzeitschriften und wurde vom Autor des Originalartikels zusammengestellt.

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