Nachhaltig Bauen: Cradle to Cradle im Fokus

Cradle to Cradle mag für viele ein unbekannter Begriff sein, doch er spielt eine zentrale Rolle im Bereich der Nachhaltigkeit und insbesondere im Kontext der Kreislaufwirtschaft. Entwickelt Ende der 1990er Jahre von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem US-Architekt William McDonough, zielt dieses Konzept darauf ab, Produkte so zu gestalten, dass sie nach ihrer Nutzungsdauer vollständig in den biologischen Kreislauf zurückgeführt oder in technischen Kreisläufen erhalten bleiben können.

Die Bauwirtschaft, die durch Neubauten und den Abriss alter Gebäude erhebliche Mengen an Bauschutt produziert, bietet ein enormes Potenzial für die Anwendung des Cradle-to-Cradle-Prinzips. Allein im Regierungsbezirk Düsseldorf fallen im Baugewerbe jährlich etwa vier Millionen Tonnen mineralische Abfälle an. Durch das sorgfältige Recycling dieser Materialien können sie für den Einsatz in neuen oder zu sanierenden Gebäuden wiederaufbereitet werden. Eine entsprechende Zertifizierung durch das Cradle to Cradle Products Innovation Institute in den USA erleichtert dabei die Bestimmung des Nachhaltigkeitsgrades der Materialien, der in fünf Kategorien von Basic bis Platin eingeteilt wird.

Auch auf kommunaler Ebene wird das Prinzip geschätzt. In Krefeld hat das Zentrale Gebäudemanagement beispielsweise seine Mitgliedschaft im „Netzwerk C2C-Regionen“ erlangt, um nachhaltige Baupraktiken zu fördern, die sowohl die Umwelt schonen als auch die Lebensqualität der Bürger verbessern.

Neben nachhaltigen Baukonzepten sind auch die aktuellen Immobilienpreise ein wichtiges Thema. Im Kreis Viersen etwa sind laut dem Grundstücksmarktbericht des dortigen Gutachterausschusses für Grundstückswerte die Baulandpreise im Jahr 2023 größtenteils stabil geblieben, mit Ausnahme einiger Gemeinden, wo sie um fünf Prozent anstiegen. Der Bericht soll Transparenz auf dem Immobilienmarkt schaffen und umfasst Daten zu Umsatz- und Preisentwicklungen.

Die Bedeutung eines korrekten Grundbucheintrags wird ebenfalls deutlich, wenn man die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen eines verspäteten Grundbuchberichtigungsantrags nach einer Erbschaft betrachtet. Ein aktueller Fall zeigt, dass Verzögerungen über zwei Jahre nach dem Erbfall zu erheblichen Gebühren führen können.

Die Welt der Immobilien ist vielfältig und voller Herausforderungen, seien es nachhaltige Bauweisen, die aktuelle Preisentwicklung oder rechtliche Aspekte. Unser Blog bietet Ihnen spannende Einblicke und nützliche Informationen für alle, die sich für Hausbau, Hausplanung und Immobilien interessieren. Wir laden Sie ein, weitere Artikel zu entdecken und wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Der Autor des Originalartikels.

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