Kunsthochschule Burg: Kostenstreit verzögert Baustart

In der aktuellen Debatte um den Neubau der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle zeichnet sich vor Ende April noch keine Entscheidung ab. Nach Informationen des Finanzministeriums, die MDR SACHSEN-ANHALT auf Anfrage erhalten hat, ist derzeit noch eine Überarbeitung des Planvorschlags durch das Münchener Planungsbüro, das den Architekturwettbewerb für den Neubau für sich entscheiden konnte, in Gang. Die Frist für diese Überarbeitung endet am 15. März. Ziel ist es, eine kosteneffiziente Lösung zu präsentieren.

Im Anschluss an diese Überarbeitung steht eine eingehende Prüfung durch das Finanzministerium und den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA) an. Eine abschließende Bewertung der Situation und ein Ergebnis der Prüfung werden für Mitte April antizipiert. Erst im Anschluss daran wird es möglich sein, genauere Aussagen über den weiteren Verlauf des Projektes zu treffen.

Die Diskussionen um die Kosten des Bauvorhabens hatten Ende letzten Jahres zu einem Stillstand geführt. Während das BLSA, welches dem Finanzministerium untersteht, weiterhin an den ursprünglich veranschlagten 31 Millionen Euro festhält, werfen Vertreter der Kunsthochschule der Behörde vor, nicht kompromissbereit zu sein.

Neue Kalkulationen deuten darauf hin, dass sich die Baukosten auf rund 47 Millionen Euro belaufen könnten. Trotz dieser signifikanten Kostensteigerung appellieren Landtagsabgeordnete unterschiedlicher Fraktionen an einen zügigen Baubeginn und zeigen sich damit unterstützend für das Bauvorhaben.

Der Autor des Originalartikels liefert mit diesen Informationen einen Einblick in die Herausforderungen und den aktuellen Stand der Planungen für eines der bedeutenden Architekturprojekte in Sachsen-Anhalt.

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