Steglitz-Zehlendorf plant für mehr Sportflächen

Im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf macht sich der Bevölkerungsanstieg bemerkbar und führt zu einem erhöhten Bedarf an öffentlichen Flächen für sportliche Aktivitäten. Angesichts der begrenzten Kapazitäten von Sportanlagen und Freiflächen wird eine Lösung benötigt, um die Infrastruktur entsprechend zu verbessern. Hier setzt der Bezirk an und hat das Planungsbüro „die raumplaner“ beauftragt, einen umfassenden „Fachplan Sport und Bewegung“ zu entwickeln. Dieser Plan zielt darauf ab, die sportlichen Angebote im Bezirk unter Berücksichtigung der demografischen Trends zu optimieren und somit den Bedürfnissen der über 335 Sportvereine, Betriebssportgemeinschaften und weiteren Gruppen entgegenzukommen, die fast 80 verschiedene Sportarten betreiben.

Die Bürgerbeteiligung spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle. Eine Online-Befragung, die im Frühjahr durchgeführt wurde, diente dazu, die Wünsche und Bedürfnisse der Einwohner in Bezug auf Sport und Bewegung zu erfassen. Auch die Meinungen von Sportvereinen, Schulen und Kindertagesstätten wurden eingeholt. Diese Ergebnisse dienen nun als Grundlage für weitere Diskussionen, an denen Vertreter aus der Politik, Sport-Schwerpunktschulen und Mitglieder des Sportausschusses teilnehmen, um die Planung zu vertiefen.

Sportstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) betonte die Bedeutung des Sportentwicklungsplans: „Wir betrachten nicht nur den organisierten Vereinssport, sondern das Leben und die Bewegung im Ganzen.“ Sie sieht in der Planung eine solide Basis, um die Sportangebote noch besser an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen und Fördermittel gezielter einzusetzen. „Der Plan ermöglicht es uns, auf die einzelnen Stadtquartiere genau abgestimmt zu handeln und diese aufzuwerten“, erläuterte Richter-Kotowski und dankte allen, die sich aktiv am Planungsprozess beteiligt haben.

Die Veröffentlichung des Sportentwicklungsplans für Steglitz-Zehlendorf ist für den Sommer 2024 vorgesehen. Die Erstellung dieser wichtigen Dokumente wird von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport mit jeweils 100.000 Euro unterstützt.

Dieser Artikel basiert auf den Informationen des Autors des Originalartikels.

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