Solidaritätswelle: Rampenbau für Kims Zuhause

Die Geschichte einer Familie aus Ebersbach, die für ihr schwer behindertes Kind eine spezielle Rampe benötigte, berührt das Herz: Als die Familie um Hilfe bat, kam es zu einer Welle der Unterstützung und Solidarität. Sandy Kutschmann, Mutter der Familie, konnte ihre Freude kaum in Worte fassen. Eine neu errichtete, stabile Rampe mit Geländer ermöglicht nun ihrer Tochter Kim, die aufgrund eines Gendefekts auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen ist, einen sicheren Zugang zum neu gebauten Eigenheim.

Die Rampe, ein essenzielles Bauelement, war die letzte Hürde, die es zu überwinden galt, bevor die Kutschmanns in ihr neues Zuhause ziehen konnten, denn das abschüssige Gelände stellte bisher ein großes Hindernis dar. Mit der Unterstützung von Leserspenden, die über die Dresdner Kreusch-Stiftung kanalisiert wurden, konnte das Projekt realisiert werden. Allein für die Rampe sind beeindruckende 6.000 Euro an Spenden eingegangen.

Der Gesamtpreis der Rampe belief sich auf rund 12.300 Euro, gefertigt und installiert von Timo Reck und seiner Cunewalder Metallbaufirma, die sich an den veranschlagten Preis gehalten hat – keine Selbstverständlichkeit, wie Sandy Kutschmann aus der Erfahrung des Hausbaus weiß. Neben Freunden und Bekannten haben auch völlig Fremde ihren Beitrag geleistet, manche haben sogar persönlich bei der Familie vorbeigeschaut, um ihre Spende zu überreichen. Die Anteilnahme und Großzügigkeit hat die Familie zutiefst bewegt und Dankbarkeit ausgelöst.

Mit dem Abschluss des Rampenprojekts konnte die vierköpfige Familie endlich ihr neues Heim beziehen, ein bedeutender Schritt in ein neues Kapitel ihres Lebens.

Der Autor des Originalartikels aus der Sächsischen Zeitung, der diese berührende Geschichte festhielt, zeichnet ein Bild der Hoffnung und Gemeinschaft, das zeigt, wie Solidarität das Leben einer Familie nachhaltig verbessern kann.

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